Wahlkampf / Kampagnenbulletin

«Wahlkampf führen? Ja, aber wie?»

Je näher die Wahlen rücken, desto mehr Kandidaten tauchen auf, um an möglichst vielen Anlässen teilzunehmen – mit einem einzigen Ziel: sich zu präsentieren.

Da stellt sich die Frage: Muss man als Mitglied einer kleinen Partei an allen Anlässen dabei sein, Hände schütteln und Gluschi trinken? Ich antworte darauf mit einer typisch zentristischen Antwort: Ja und nein…

Ja, denn es ist wichtig zu sehen, was im Kanton vor sich geht, und an kulturellen, sportlichen und Volksveranstaltungen teilzunehmen. Es ist auch eine Gelegenheit, grossartige Projekte zu entdecken,

Nein, denn ich habe mich dafür entschieden, im Wahlkampf ich selbst zu bleiben. Ich möchte mir für die Politik kein neues «Ich» erfinden. Und vor allem habe ich mich, ganz im Sinne meiner Werte, dafür entschieden, meiner Familie stets den Vorrang zu geben.

 

Gestützt auf diese Überlegungen gestalte ich also meinen Terminkalender:

Am Montag konnte ich kurz an der Versammlung von «Mitte Links Sense» teilnehmen, die an diesem Abend ihre Liste für den Grossen Rat verabschiedete (zu finden unter mitte-links-sense.ch)

Am Dienstag haben wir gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen der Fraktion «Vert.e.s und Verbündete» im Grossen Rat unsere Bilanz der Legislaturperiode zum Thema Kultur, digitale Bildung und KI vorgestellt. Ich werde in Kürze Gelegenheit haben, diese Themen auf meiner Website näher zu erläutern.

Am Freitag ging es endlich wieder los mit den Matches von Gottéron, mit einem hervorragenden Spiel Gottéron gegen LHC und in Begleitung von Sophie Tritten, unserer Kandidatin für das Präfekturamt. Nein, Gottéron ist nicht nur etwas für Rechtsgerichtete! Sport ist universell und bringt alle zusammen, vor allem, wenn man Meister ist.

Samstag: Stand der Mitte-Links vor dem «Theatre Equilibre», zusammen mit den Kandidatinnen und Kandidaten der Stadt Freiburg für den Grossenrat, danach ein Nachmittag mit der Familie, an dem ich versucht habe, im Greyerzerland Stimmen zu fischen. Ich bin mir nicht sicher, ob diese Methode wirklich etwas gebracht hat, aber die Forellen aus der Fischzucht von Neirivue waren köstlich.

Sonntag: Klimamarsch in Freiburg: Eine grossartige Mobilisierung, die ich glücklicherweise mit meiner Familie erleben durfte! Ein grosses Lob an die Organisatorinnen und Organisatoren für die tolle Arbeit. Es hat Freude gemacht, so viele Menschen aus allen Gesellschaftsschichten zu sehen, die sich für unsere Zukunft engagieren. Und während die Freiburger für das Klima marschierten, nahm Nicolas Kolly am Marsch gegen den Schwangerschaftsabbruch in Zürich teil… Ein echtes Symbol!

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